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Warum PIM-Systeme bei großen Katalogen langsam werden – und wie es anders geht

Von apvros e.U. (apvros PIM)Stand: 8 Min. Lesezeit

Warum wird ein PIM bei großen Katalogen langsam?

Meist nicht wegen der Menge an sich, sondern wegen der Art, wie die Software mit ihr umgeht. Typische Ursachen:

  • Datensatz für Datensatz: Eine Massenänderung lädt jeden Artikel einzeln, prüft ihn und speichert ihn wieder – bei hunderttausend Artikeln hunderttausend Runden.
  • Alles auf einmal in den Speicher: Exporte, die den ganzen Katalog laden, bevor sie die erste Zeile schreiben, stoßen an Speichergrenzen und brechen ab.
  • Suche ohne Index: In flexiblen Datenmodellen liegen Merkmale oft in allgemeinen Wertespalten. Ohne passenden Index muss die Datenbank für jede Suche alles durchsehen.
  • Neuberechnung im Programm: Abgeleitete Werte wie Prüfziffern oder Formeln werden einzeln neu berechnet, sobald sich viele Werte ändern.
  • Importe ohne Wiederaufnahme: Bricht ein großer Import ab, beginnt er von vorn – oder legt Datensätze doppelt an.

Woran merke ich, dass mein PIM an seine Grenzen stößt?

Wenn Ihr Team um die Software herum arbeitet statt mit ihr:

  • Listen und Filter laden spürbar länger, je größer das Sortiment wird.
  • Massenänderungen werden „über Nacht“ eingeplant, damit tagsüber niemand blockiert ist.
  • Exporte für Shop oder Katalog brechen ab oder werden in Teilen gezogen.
  • Große Lieferantenlisten werden in kleine Dateien zerlegt, damit der Import durchläuft.
  • Auswertungen werden nach Excel exportiert, weil sie im System zu lange dauern.

Wie geht es anders?

Indem die schwere Arbeit dort passiert, wo die Daten liegen – in der Datenbank. So ist apvros PIM gebaut:

  • Massenänderungen in einem Schritt: Änderungen und Automationen über 100.000 und mehr Datensätze laufen als ein einziges Datenbank-Statement; Rechte, Schreibschutz und Historie gelten trotzdem (Automationen).
  • Gestreamte Exporte: in Blöcken zu 1.000 Datensätzen, ohne Speichergrenze für große Kataloge (Import/Export).
  • Index für Suchfelder: Artikelnummer, GTIN oder Lieferanten-Nummer bekommen auf Wunsch einen eigenen Index für exakte und Präfix-Suche – als Teilindex1 nur über die betroffene Tabelle.
  • Formeln per SQL: Bei Massenänderungen berechnet die Datenbank abhängige Felder in einem Durchgang neu.
  • Abfragen mit Grenzen: Abfragen der KI-Datenwerkstatt laufen nur lesend, mit Zeitlimit und Kostenprüfung vorab.
  • Importe mit Wiederaufnahme: Ein abgebrochener Import setzt beim gespeicherten Fortschritt fort.
  • PostgreSQL: in Produktion auf Azure Database for PostgreSQL Flexible Server (Sicherheit & Betrieb).

Was sollte ich bei der PIM-Auswahl testen?

Nicht die Demo mit 200 Artikeln, sondern Ihre eigene Größenordnung. Lassen Sie sich zeigen:

  1. eine Massenänderung über den ganzen Katalog – und wie lange das System danach blockiert ist;
  2. einen Export des kompletten Sortiments im Format Ihres Shops;
  3. eine Suche nach Artikelnummer oder GTIN in der größten Tabelle;
  4. einen großen Import, der mittendrin abgebrochen wird.

Weitere Kriterien stehen in der Checkliste zur PIM-Auswahl.

Wie schnell ist apvros PIM mit 500.000 Artikeln?

Eine Schnellsuche dauert weniger als 0,1 Sekunden, Speichern 13 Millisekunden, der Export aller 500.000 Artikel 17 Sekunden. Gemessen mit 502.500 Artikeln und insgesamt 2,1 Millionen Datensätzen – 250.000 GTINs, 25.000 Hauptartikel, rund 750.000 Barcodes, 500.000 Einheiten, 600.000 Bildzuordnungen und rund 600.000 Historien-Einträge:

VorgangDauer (Median)
Schnellsuche: Artikelnummer (Anfang)15 ms
Schnellsuche: Teil der Artikelnummer8 ms
Schnellsuche: Titel enthält5 ms
Schnellsuche: EAN17 ms
Eigene Suche über GTIN-Ebene bzw. Barcode-Untertabelleje 13 ms
Liste nach Name sortiert10 ms
Nächste Seite (50 Zeilen)12 ms
Artikel speichern (Preisänderung inkl. Rechten, Historie, Automationen)13 ms
Artikel anlegen28 ms
CSV-Export aller 500.000 Artikel17 s
XLSX-Export aller 500.000 Artikel32 s
Dublettenprüfung über den ganzen Katalog6 s
Massenänderung von 125.000 Artikelnrund 21 s
Testumgebung aus 2,1 Mio. Datensätzen (rund 3 GB) kopieren55 s

Eigene Messung vom 06.10.2026 mit 502.500 Artikeln (2,1 Mio. Datensätze inkl. GTINs, Barcodes, Einheiten, Bilder, Historie) auf PostgreSQL 16 (4 CPU-Kerne), Median. Tatsächliche Werte hängen von Datenbank-Größe, Netzwerk und Datenmodell ab.

Und wenn die Datenbank weit weg steht?

Dann zählt, wie oft das PIM pro Vorgang mit der Datenbank spricht. Mit 20 Millisekunden Verzögerung je Richtung bleibt die Schnellsuche unter 0,1 Sekunden:

VorgangDauer (Median)
Schnellsucherund 50–100 ms
Artikel speichernrund 260 ms
Nächste Seite55 ms

„Datenbank weit weg“: mit 20 ms Netzwerk-Verzögerung je Richtung. Eigene Messung vom 06.10.2026 mit 502.500 Artikeln (2,1 Mio. Datensätze inkl. GTINs, Barcodes, Einheiten, Bilder, Historie) auf PostgreSQL 16 (4 CPU-Kerne), Median. Tatsächliche Werte hängen von Datenbank-Größe, Netzwerk und Datenmodell ab.

Was sollte ich meinen PIM-Anbieter fragen?

Vier Fragen, die schnell zeigen, ob ein PIM für Ihre Katalog-Größe gebaut ist – lassen Sie sich die Antworten mit Ihrer Datenmenge vorführen:

  1. Suchzeit: Wie lange dauert eine Suche nach Artikelnummer, EAN oder Titel bei 500.000 Artikeln?
  2. Exportzeit: Wie lange dauert ein Export des kompletten Katalogs – und bricht er bei großen Mengen ab?
  3. Massenänderung: Wie lange dauert eine Änderung an 100.000 Artikeln, und ist das System währenddessen nutzbar?
  4. Datenbank-Runden je Speichern: Wie oft spricht das PIM beim Speichern eines Artikels mit der Datenbank? Je öfter, desto stärker bremst eine entfernte Datenbank.

In der Demo zeigen wir apvros PIM gern mit Ihrer Datenmenge.

Häufige Fragen

Warum ist mein PIM so langsam?

Meist, weil Massenänderungen, Exporte, Neuberechnungen und Importe Datensatz für Datensatz laufen und Suchfelder keinen Index haben. Mit wachsendem Katalog wächst die Wartezeit dann mit.

Wie viele Artikel schafft ein PIM?

Das hängt weniger von einer festen Grenze ab als von der Architektur: Läuft die schwere Arbeit in der Datenbank in einem Schritt und werden Exporte gestreamt, bleibt das System auch bei sehr großen Katalogen bedienbar. Testen Sie mit Ihrer eigenen Datenmenge.

Wie macht apvros PIM Massenänderungen?

Als ein einziges Datenbank-Statement statt Datensatz für Datensatz – auch über 100.000 und mehr Datensätze. Rechte, Schreibschutz und Historie gelten dabei wie bei einer Einzeländerung. 125.000 Artikel auf einmal zu ändern dauerte in unserer Messung rund 20 Sekunden.

Wie schnell sucht apvros PIM in 500.000 Artikeln?

In unserer Messung mit 502.500 Artikeln auf PostgreSQL 16 (4 CPU-Kerne) dauerte eine Schnellsuche 5 bis 17 Millisekunden (Median), mit 20 ms Netzwerk-Verzögerung je Richtung rund 50 bis 100 Millisekunden. Tatsächliche Werte hängen von Datenbank-Größe, Netzwerk und Datenmodell ab.

Quellen

  1. 1Partial Indexes · PostgreSQL Documentation

Alle Quellen zuletzt geprüft im Oktober 2026.

Ihr PIM braucht für eine Suche Sekunden? Unseres Millisekunden.

Gemessen mit 500.000 Artikeln: Schnellsuche unter 0,1 Sekunden, Speichern 13 Millisekunden, Export aller Artikel 17 Sekunden, 125.000 Artikel auf einmal ändern in rund 20 Sekunden.

Alle Messwerte ansehen

Quelle: Eigene Messung vom 06.10.2026, 502.500 Artikel, PostgreSQL 16 (4 CPU-Kerne), Median – Werte hängen von Datenbank, Netzwerk und Datenmodell ab

Ihre Mitbewerber schlafen nicht. Sehen Sie apvros PIM mit Ihren eigenen Daten.

In der Demo zeigen wir apvros PIM an Beispielen aus Ihrem Sortiment: Datenmodell, Automationen, Prüfcenter und Lieferantenportal. Preis auf Anfrage – abhängig von Umfang und Betrieb.