Prozesse
Automationen in einem Satz. Mit Ablauf, Testlauf und Vier-Augen-Freigabe.
Sie schreiben, was passieren soll – mit @ wählen Sie Felder. Die KI baut daraus eine deklarative Regel, zeigt sie als Ablauf (WENN → UND → DANN) und zählt, wie viele bestehende Artikel betroffen wären. Ausgeführt wird sie von einer Engine, nicht von der KI.

Beschreiben statt konfigurieren
„Wenn @Status auf „Freigegeben“ gesetzt wird, muss eine zweite Person freigeben.“ Mehrdeutige Feldnamen führen zu einer Rückfrage statt zu einer Vermutung. Mit „Mit KI anpassen“ ändern Sie eine bestehende Regel in Worten.
- 12 Auslöser: Beim Anlegen, Bei Änderung, Beim Speichern, Feldänderung, Manuell, Zeitgesteuert, Beim Löschen, Bilder/Dateien geändert, Untertabelle geändert, Lieferant übernommen, Nach Import, Vor/nach Datum
- Auslöser lassen sich auf Quellen beschränken: Eingabe im PIM, Import, Abruf, Lieferant, Automation, KI, API
- 25 Vergleiche, z. B. ändert sich, wird gesetzt auf, ist gültige GTIN, passt auf Muster, in den nächsten … Tagen
- 26 Aktionen, z. B. Feld setzen, schreibschützen, KI generiert Inhalt, KI übersetzt, Einheit umrechnen, Berechnen (mit Rundung auf ,99), Aus anderem System abrufen, Kanal-Export starten, Freigabe anfordern (4 Augen)
Vier-Augen-Freigabe
Die Aktion setzt den Status auf „In Prüfung“ und legt eine Freigabe-Aufgabe für eine Person oder Rolle an. Wer die Freigabe angefordert hat, kann sie nie selbst erteilen. Freigeben setzt den Zielstatus, Ablehnen setzt „Entwurf“ – mit Rechten, Historie und Folge-Automationen.
Testen, bevor es zählt
Der Testlauf zeigt an einem echten Artikel, welche Bedingung zutrifft und was sich ändern würde – ohne zu speichern. „Auf bestehende anwenden“ läuft als Batch-SQL über den Bestand; laut Messung im Projekt rund 16 Sekunden für 100.000 Artikel inklusive Historie (eingebettete Datenbank). Jeder Lauf steht im Protokoll.
Was es noch nicht gibt, programmiert die KI
Fehlt eine Bedingung oder Aktion, beschreiben Sie sie – etwa „Artikelnummer muss dem Muster AA-00000 entsprechen“. Die KI schreibt den Code, Parameter, eine Erklärung in Deutsch und Beispiel-Tests; ein Probelauf an echten Einträgen zeigt das Ergebnis, ohne etwas zu ändern. Danach steht der Baustein in Regeln und für die KI zur Verfügung – wie ein mitgelieferter.
- Abgeschottete Sandbox: kein Netzwerk, keine Dateien, keine Datenbank, hartes Zeitlimit
- Der Baustein bekommt nur eine Kopie des Datensatzes und seine Parameter; Änderungen schreibt die Automation mit Rechten, Schreibschutz und Historie
- Unzulässige Befehle (z. B. require, eval, fetch, process) werden schon beim Prüfen abgelehnt
- Freigabe nur mit eigenem Recht und wenn alle Tests grün sind; es läuft immer nur die freigegebene Version, jede Codeänderung ist eine neue Entwurfsversion
Weitere Ansichten



Während andere noch Lastenhefte schreiben, läuft Ihr PIM schon.
Beschreibung oder Lastenheft rein – Anforderung, Umsetzungsplan, Umsetzung und Abnahme-PDF raus. Sie prüfen, die KI baut.
KI-Einrichtung ansehenHäufige Fragen
Automationen & eigene Bausteine: kurz beantwortet.
Führt die KI meine Automationen aus?
Nein. Die KI baut die Regel, ausgeführt wird sie von einer deterministischen Engine. Beim Speichern läuft sie im Speicher, über den Bestand als SQL – gleiches Ergebnis, nachvollziehbar im Protokoll.
Wie funktioniert das Vier-Augen-Prinzip?
Die Aktion „Freigabe anfordern (4 Augen)“ setzt den Artikel auf „In Prüfung“ und erzeugt eine Aufgabe für eine andere Person oder Rolle. Die anfordernde Person kann nicht selbst freigeben.
Sind KI-programmierte Bausteine ein Sicherheitsrisiko?
Bausteine laufen in einer abgeschotteten Umgebung ohne Netzwerk-, Datei- und Datenbankzugriff und mit Zeitlimit. Sie lesen nur eine Kopie des Datensatzes und werden erst nach Freigabe mit grünen Tests aktiv.
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